Projekte und Beratung

In allen Projektierungs- und Beratungsphasen steht ARCANUM Energy immer an Ihrer Seite. Wir leisten wichtige Hilfestellungen von der Standortauswahl über aussagefähige Analysen bis zu Produktion in den Anlagen.

Die neusten Projekte

Projektentwicklung

In der Projektentwicklung liegt der Ursprung der ARCANUM Energy. Aus dieser wichtigste Kernkompetenz hat sich das gesamte Unternehmen in viele weitere Bereiche leistungsstark entwickelt.

Studien und Beratungsleistungen

In Studien wie zum Beispiel Standortanalysen erkunden wir die Machbarkeit der Projekte. Unsere Beratung mündet in eindeutigen Empfehlungen, die entscheidende Weichenstellungen vorbereiten.

Finanzierung

Zur Realisierung von Projektfinanzierungen verfügt ARCANUM Energy über gewachsene Beziehungen zu Investoren und langfristige Erfahrungen mit bewährten Finanzierungspartnern.

Absatzsicherung

Selbstverständlich ist ARCANUM Energy auch erster Ansprechpartner für den Handel von produzierten grünen Gasen oder anderer Produkte. Dazu führen wir Produzenten und Abnehmer zusammen. Dieses Vorgehen haben wir zum Beispiel beim Thema Trockeneis erfolgreich umgesetzt.

Planung

Die Planungsphase beginnt bei ARCANUM Energy bereits mit der Erarbeitung der vollständigen Planungsunterlagen. Die Entwicklung des Anlagendesigns umfasst die Auswahl der optimalen und standortbezogenen Anlagentechnik sowie die Dimensionierung aller Komponenten.

Neubau und Erweiterung von Anlagen

Beim Neubau und der Erweiterung von Biogasanlagen sind zwei Aspekte besonders wichtig. Neue Biogasanlagen werden zunehmend im Bereich der Bioabfall-Kompostierung entstehen. Die Bestimmungen von REDII verstärken die Vorteile einer Vergärungsstufe gegenüber einer aeroben Rotte. ARCANUM Energy hat extra für den Kundenkreis Entsorger und Betreiber von Kompostierungsanlagen ein komplettes Konzept entwickelt. Es umfasst den Bau einer Vergärungsstufe und die Erweiterung des Anlagenbestands. Für die Erweiterung von Biogasanlagen mit einer Aufbereitungsanlage zur Erzeugung von Bio-Erdgas besitzt ARCANUM Energy spezialisierte Kompetenzen und umfangreiche Erfahrungen.

In diesen Bereichen sind wir tätig:

Der Zweck unseres Handelns ist es, einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende beizutragen. Wir bündeln unseren gesamten Fähigkeiten, um Biogasanlagen in der Planung, den Genehmigungen und der Projektumsetzung zukunftsfähig zu machen. Dabei wissen wir, dass die Produktion von Biogas erst der Anfang ist. Für den Aufbau einer emissionsfreien Industriegesellschaft sind weitere konsequente Schritte unverzichtbar. Die Aufbereitung von Bio-Erdgas, die Sektorenkopplung und das Thema Wasserstoff sichern  Zukunftsfähigkeit und sind deshalb auch für uns wichtige Themen.

Aus mehreren Gründen ist die Biogas-Technologie einer der wichtigsten Pfeiler einer emissionsfreien Industrie.

Erstens können in Biogas-Anlagen Energieinhalte von pflanzlichen (z.B. Mais, Grünpflanzen) und tierischen Materialien (z.B. Gülle, Mist, Hühnertrockenkot) einer Nutzung zugeführt werden. Darüber hinaus werden landwirtschaftliche Emissionen (wie Ammoniak bei der Düngeausbringung oder Nitrat, das ins Grundwasser gelangt) erheblich reduziert. Nicht zuletzt können grüne Gase, die bisher weitgehend zur Stromerzeugung genutzt werden, auch industriell genutzt werden.

Mit Biomethan können in vielen Lebensbereichen wichtige Vorteile realisiert werden. Weil bei Biomethan vereinfacht ausgedrückt vom Biogas der CO2-Anteil abgetrennt wurde, wird es damit nicht nur energetisch nutzbar, sondern auch transportabel und speicherbar. Biomethan kann zum Beispiel Verbrennungsmotoren antreiben. Dabei ist die Reduzierung der Emissionen noch größer als beispielsweise bei der derzeitig politisch vorangetriebenen Elektromobilität.

Wasserstofftechnologien werden in der Zukunft stark an Bedeutung gewinnen. In vielen Industriebranchen, zum Beispiel in der Stahl- und Ammoniakindustrie,  wird der Einsatz von Wasserstoff unverzichtbar sein. Wasserstoff bietet zusätzlich die Möglichkeit, Immissionen von Luftschadstoffen im gesamten Verkehrssektor zu vermeiden. Deshalb ist zur Einhaltung aller Klimaziele der Einsatz von Wasserstoff in möglichst vielen Lebens- und Arbeitsbereichen unverzichtbar.

Ziel des Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung ist eine möglichst weitgehende und dauerhafte Reduzierung prozessbedingter Treibhausgasemissionen in energieintensiven Industrien. Mit der Dekarbonisierung der Industrie sollen energetische und industrielle Prozesse, die sich lange Zeit unabhängig voreinander entwickelt haben, miteinander verknüpft werden. In dieser Entwicklung sind Kraftstoffe Energie, und Energie wird zu Industriestoffen. Die Industrie- und Energiesektoren werden so untereinander verbunden, um Klimaziele erreichen zu können.

Biomethan ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Sektorenkopplung, sondern auch Ausgangsstoff für die die Gewinnung weiterer Kraftstoffe.

Die neue Erneuerbare-Energien-Richtlinie 1 („REDII“) schreibt eine erhöhte Quote für fortschrittliche Kraftstoffe wie zum Beispiel Biogas vor. Die THGQuote als Instrument des Klimaschutzes im Verkehrssektor verpflichtet Inverkehrbringer von Kraftstoffen, die bei Herstellung und Nutzung entstehenden THG-Emissionen um 4 % zu verringern. Dies Quote ist handelbar.

 

Die ersten Förderungen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz EEG laufen zurzeit bereits aus. Sollte es keine Anschlussförderungen geben, besteht die Gefahr, dass mittelfristig alle Biogasanlagen vom Netz gehen werden (siehe Grafik). Ausbleibenden Fördermittel können durch maßgeschneiderte Konzepte von ARCANUM Energy ausgeglichen werden. Damit wird von Besitzern und der Gesellschaft (durch Fördermittel) bereits investiertes Kapital abgesichert.

ARCANUM Energy erkundet immer auch zusätzliche Wertschöpfungsmöglichkeiten für Biogasanlagen. Diese können durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Biogasanlagen aufgrund von Skaleneffekte bei der Aufbereitung erzielt werden. Sammelleitungen versorgen dann mehrere Anlagen zentral und ermöglichen eine deutlichen Mehrwert für alle Beteiligten.

Wasserstoff wird momentan mit Hilfe unterschiedlicher Technologien erzeugt. Dabei sind die Art und die Herkunft des Energieträgers, der dabei verwendet wird, entscheidend. Der Wasserstoff wird nach einer festgelegten „Farbenlehre“ kategorisiert. Grüner Wasserstoff: Entsteht durch Elektrolyse mittel der Nutzung regenerativ erzeugter EnergienGrauer Wasserstoff wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen und entsteht, indem Erdgas mittels Dampfreformierung in Wasserstoff und CO2 umgewandelt wird. Das austretende CO2 verstärkt den globalen Treibhauseffekt. Blauer Wasserstoff: Ist grauer Wasserstoff. Das entstandene CO2 wird aber in diesem Fall abgeschieden und gespeichert. Es gelangt nicht in die Atmosphäre, die Wasserstoffproduktion ist bilanziell nahezu CO2-neutral. Türkiser Wasserstoff: Wird über die thermische Spaltung von Methan hergestellt. Dabei entsteht fester Kohlenstoff. Die CO2-Bilanz ist nur dann neutral, wenn die Wärmeversorgung des Temperaturreaktors aus erneuerbaren Quellen erfolgt und der Kohlenstoff dauerhaft gebunden wird.

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